Leseliste (ständig unvollständig)

clarissa pinkola estés
die wolfsfrau

mirna funk
winternähe

bridget anderson; nandita sharma; cynthia wright
we are all foreigners!

peter malik
srebrenica express

katja lewina
sie hat bock

andreas altmann
das scheißleben meines vaters, das scheißleben meiner mutter und meine eigene scheißjugend

carolin emcke
wie wir begehren

natasha a. kelly (hg.)
schwarzer feminismus

eugen kogon
der ss-staat

michael blume
warum der antisemitismus uns alle bedroht

peter hayes
warum?

nora krug
heimat

gianna bacio
hand drauf
* Anmerkung: Schriftsprache kaum auszuhalten, praktischer Inhalt hilft darüber hinweg

franz kafka
briefe an milena

guido knopp
die große flucht

zeruya shalev
späte familie

hermann hesse
siddharta

peter huth (hg.)
die letzten zeugen
der auschwitz-prozess von lüneburg 2015

slavenka drakulić
als gäbe es mich nicht

andreas altmann
verdammtes land – eine reise durch palästina

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Aphorismen ausschließlich / All about aphorism

  1. Über-Streichen was das Über-Ich für Unwahrheiten von sich gibt.
  2. alles ist antwort.
  3. die menschen sind genau so. sonst wären sie ja anders.
  4. diese Angst gehört dir. dein handtuch lag drauf.
  5. du musst es in dir selbst beenden, um es mit jemand anderem zu beenden.
  6. we are not alone and so aren’t you
  7. (er-)tragen
  8. alles ist ein geschenk
  9. träumen ist erlaubt
  10. ich stehe zu meinem eigentlich
  11. zerrissenheit ist mein geheimnis
  12. alles passiert zum besseren (R.)
  13. es ist richtig wenn es mutig ist
  14. das leben ist ein kopfschmerz und es wird zeit, dass du deine medizin nimmst
  15. kunst ist einmischung
  16. Ich mach keine karriere, ich mach werdegang
  17. krise = kraft
  18. es gibt menschen, die leben ihre sentimentalität gar nicht aus. sad.
  19. alles passiert zum besten
  20. was uns nicht einengt macht uns größer
  21. es war alles nur ein traum(a)
  22. manchmal möchte ich eine arbeit haben, bei der es niemanden interessiert, ob ich sie gut mache
  23. sich so fühlen, als wäre man nie fertig mit aufräumen
  24. jeder ist nur so gut wie er gut sein kann
  25. schmerz hat potenzial
  26. man muss das unglück nicht immer wieder herausfordern
  27. manchmal kann die fremde einem angst machen. manchmal kann die nähe einem angst machen
  28. take me to the place where you go when nobody knows if it’s not a game
  29. life isn’t black or white so love isn’t either
  30. shared broken heart disease is halved briken heart disease
  31. ohne angst kein mut
  32. ich sehe nicht mehr auf die uhr. Es ist (an der) zeit
  33. i want to live even if that means to suffer twice
  34. freunde sind die, bei denen sich das smartphone automatisch ins w-lan-netzwerk einloggt
  35. Ich brauche ein neues beziehungsmuster das alte ist kaputt
  36. provokation in kleinen dosen ist ein anerkanntes liebesspiel
  37. leben oder leben wollen
  38. ich bin anders als ihr mich erzogen habt
  39. full and empty all at once
  40. ich kann gar nicht so viel berühren wie ich fühlen will
  41. verstehen braucht zeit
  42. eine große frau braucht ein großes leben
  43. ich habe mich so verändert. ich erkenne mich selbst (kaum) wieder
  44. leben oder leben wollen. das ist die frage
  45. ein scheiß leben führen kann jeder, echt jeder
  46. kein verbiegen mehr wegen brechen
  47. allineedislove
  48. mutig sein bedeutet einfluss nehmen
  49. irgendwas hält nichts zurück
  50. das leben ist schön. trotz kopfschmerzen
  51. liebe niedrigschwellig(er) machen
  52. mein leben ist beziehungsweise in endlosschleife
  53. man muss ehrlich mit begehren umgehen
  54. in allem, was man schreibt, ist auch was drin
  55. alles ist vorbei, wenn es geschrieben wurde
  56. i have questions
  57. das leben ist ein anderes, wenn man 31 geworden ist
  58. posten machen Leute
  59. das internet ist voller liebe
  60. das internet ist voller hass
  61. glücklich aber fertig aber glücklich
  62. eigentlich bin ich viel nachdenklicher
  63. ein gutes interview ist ein gespräch
  64. in den spiegel gucken und dann sehen man ist schöner als man ist
  65. ich glaube, man darf keine angst vor initiative haben
  66. wie steht man zu seinen gefühlen?
  67. freiheit ist ganz wichtig
  68. hat sich schonmal jemand gefragt, wie anstrengend angst sein kann?
  69. i have a thought
  70. es ist wahr, dass du sehr, sehr wenig wirklich musst
  71. ich würde gerne fortschritt messen – aber wie?
  72. in allem, was man schreibt, ist auch was drin
  73. brain is the new beauty
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Menschenverständnis / Menschenunverständnis

MENSCHENUNVERSTÄNDNIS

Szene 7
“Bor boy mein Menstruationscup sitzt nicht richtig es tut mir weh und läuft vorbei auch”
“Oh nein, sollen wir eine Toilette aufsuchen?”
“Nein. Ehrlich gesagt Ich will nur noch nach Hause.”
“Ok”
“Habe aber Sorge wegen Deiner Autositze.”
“Ach quatsch girl, mach Dir doch keine Sorgen. Mir haben schon Andere das Bett vollgeblutet. It’s nature.”

Szene 6
“Aber da waren nicht nur Männer, oder?”
“Nee, da waren auch normale Menschen

Ja, hab selbst gemerkt”

Szene 5
“Ja also das Telefonat war echt toll und recht vielversprechend. Das einzige Manko ist: Er hat nicht so den Draht zu Tieren… Der hat da auch ganz offen drüber geredet.”

Szene 4
“Ich würde gerne eben nebenbei ein paar Töpfe spülen, wenn es Dich nicht stört. Aber Du kannst auch auflegen, wenn Du willst.”
“Ja, Du auch.”

Szene 3
“Ja, also ich lese gerade ein Buch über…”
“Masturbation?!”

“War so klar…”

Szene 2
“Ja hi ich bins, ich bin schon wieder durch”
“Ja, hi. Nicht schlimm. Komm einfach.”

Szene 1
“Früher, als ich jung war, da hatte ich mal so eine Klau-Phase.”
“Oh, das klingt ja interessant.”

MENSCHENUNVERSTÄNDNIS

Szene 12
“Ich habe meinen Vater auf eine Tasse Kaffee eingeladen.”
“Ich bin sehr enttäuscht von Dir”
“Ehm…”
“Ich bin auch sicher, dass Du weißt, dass er nicht kommen wird. Ich glaube, Du machst das, um das negative Bild Deines Vaters aufrecht zu erhalten.”

Szene 11
Mann: Oh wow, toll, dass er diesen Karrieresprung nun geschafft hat also beim Fernsehen arbeiten, das ist ja, also, total interessant. Toll, dass er nun beim Fernsehen arbeitet, oder?
Ich: Eh ja schon, aber ich arbeite auch beim Fernsehen.
Er: Ja, ja, aber hinter den Kulissen!

Szene 10
“Man müsste ein Kantholz nehmen und damit meinem Vater links und rechts ein paar in die Schnauze hauen…aber ein Problem? Nein, ein Problem haben wir nicht.“

Szene 9
“Oh, kool, sieht echt super aus. Und die Texte, wer schreibt die? Also ich meine, werdet ihr journalistisch ausgebildet oder so?”
PAUSE (DENKPAUSE PROTESTPAUSE.)
“Wie. Also. Nee. Es geht ja um. Also eher frei schreiben so.”

Szene 8
Alle so: Echt kool, dass Du deinen
Weg gehst und ich so Danke und wessen geht ihr?

Szene 7
Gegenüber, sehr emotional:
“Steiger’ Dich jetzt bitte nicht so rein!”
“Ich steigere mich nicht rein, ich steigere mich raus!”

Szene 6
Und wieso hast Du eigentlich keinen Freund? Du bist doch so eine attraktive Frau…

Szene 5
Und, was machst Du so?
Ich studiere jetzt nochmal.
Du kannst es echt nicht lassen, oder?

Szene 4
Ich: Jo hi, ich wollt nur mal sagen: Wenn Du ne freie Wohnung siehst, die mir gefallen könnte, sagste mir dann Bescheid? Ich dachte so an ein paar Jährchen in der City…
Sie: Frollein, es wär jetzt auch langsam mal Zeit für Dich, was zu kaufen! Du bist immerhin schon 30!

Szene 3
Er: Wir veranstalten da diese Party und ich würde mich freuen, wenn Du kommst…
Ich: Auf keinen Fall, aber danke für die Einladung!
Er: Wie meinst Du das? Auf keinen Fall?
Ich: Ich komme auf keinen Fall, so meine ich das.
Er: Ich verstehe das immer noch nicht. Ich schreibe, dass ich mich freue wenn du kommst und Du schreibst auf keinen Fall? Bisher haben alle zugesagt und sich gefreut.
Ich: Ach so. Ja, Du würdest Dich bestimmt freuen, das freut mich auch, dass Du dich freuen würdest, aber ich komme auf keinen Fall. Sooo. Got it?
Er: Nee immer noch nicht. Aber wieso auf gar keinen Fall? Macht mich traurig.
Ich: Quatsch, das hat doch nix mit Dir zu tun und wertet doch Eure Party nicht ab. Für mich ist das nur nichts mehr. Sei doch nicht traurig!
Er: Aber wieso? Erklär, erklär! Bist Du erwachsen geworden?
Ich: Ja, endlich. Nee, einfach so. Und Lust, mich zu erklären, habe ich irgendwie auch nicht mehr. So ist das grad bei mir. Und bei Dir?

Szene 2
Er: Und, was gibt’s Neues?
Ich: Ich war gestern auf einer Lesung
Er: Bringt Dir das was?

Szene 1:
Sie: Du redest nur noch über Flüchtlinge!
Ich: Eh…ich rede über Salim, mit dem ich seit Neuestem zusammen bin, ja, aber…
Sie: …und Salim ist ein Flüchtling, oder etwa nicht? Sag ich ja!
Ich: Eh ja…also eigentlich…ist…Salim ein Mensch ein Mann aber…ok

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Fragen

28. kommt versuchen von versuchung? 27. wenn es 1 jahrelangen prozess gibt, gibt es dann auch einen prozesstag? und falls ja, was passiert dann dort?
26. kommt verlieben von vertan?
25. konsumieren oder produzieren?
24. ich bleibe unter meinen möglichkeiten was mache ich jetzt?
23. warum habe ich so viele fragen? ihr auch?
22. komplexe und komplexes denken. hängt das zusammen?
21. menschen ohne kanten. was wollen die einem zeigen?
20. mir ist ganz komisch. darf ich zuhause bleiben?
19. wie lange dauert finden?
18. woher weiß ich, wann es angefangen hat?
17. woher weiß ich, wann es aufgehört hat?
16. woher weiß ich, dass ich es richtig gemacht habe?
15. ich weiß nicht, was das für ein tag war. was war das für ein tag?
14. was heißt das, genug?
13. wie viel kraft kostet leben?
12. ist das der mann, von dem du geliebt werden möchtest? sag mal.
11. ich werde ohne kampf nicht glücklich. ihr vielleicht auch nicht?
10. was bist du eigentlich für ein mensch?
9. was bin ich eigentlich für ein mensch?
8. was ist denn ein leben, wenn es nicht kreativ gemeint ist?
7. wenn man nicht mehr weiß, wo man anfangen soll, lässt man es dann einfach? wenn man nicht mehr weiß, was man schreiben soll, liest man es dann einfach?
6. wenn der fokus vom subjekt zum objekt wechselt, ist das dann liebe?
5. ich trinke wein um vier was soll das heißen
4. wie steht man zu seinen gefühlen?
3. was ist ein geschenk?
2. schweigen ist wie frühstück, you know?
1. wie lange dauert finden?

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Ideen, zu groß für einen Aphorismus

  1. Menschen, die Angst haben, sind die eigentlich Mutigen dachte ich grade. Verstehn aber nur die Mutigen vermute ich.
  2. die leute, die zu mir sagen, ich solle nicht so viel nachdenken, sollen (kurzer Zusammenbruch) über den scheiß, den sie unbedacht von sich geben, mal nachdenken
  3. Kaffee, denke ich, liegend im Bett. Würde mir bitte mal jemand einen Kaffee… ach so, niemand da, niemand, ja, stimmt…
  4. das ist ja wie als würde man keine luft kriegen und keiner glaubt einem das_291217
  5. mein lieblingssubstantiv ist lieblingsadjektiv. mein lieblingsadjektiv ist ungezwungen.
  6. zauber zauber. roter nagellack hat bestimmt was zu bedeuten hab nur vergessen was_231117
  7. ich kokettiere nicht wenn ich sage bitte stellen sie mir nicht solch oberflächliche fragen, ich weiß darauf keine antwort zu geben_191117
  8. warum gibt es mut nur im singular und angst zudem im plural ist das eine verschwörung frag ich mich grade_141117
  9. ich finde, frei ist, wer sich selbst eine Lasagne zubereiten kann. noch freier ist, wer lasagne dann direkt aus der auflaufform isst und keiner nervt oder stellt ansprüche wie z.b. “nimm dir bitte was auf deinen teller, es möchten auch noch andere leute hiervon essen!”
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